Unterpunkt9: Christopher Manske über Corona, imnu und regionale Netzwerke

Unterpunkt9: Christopher Manske über Corona, imnu und regionale Netzwerke

Eigentlich wollten Christopher Manske, Lorenz Fischer und René Herrmann ein Computerspiel entwickeln, gründeten zu diesem Zweck ihr Startup Unterpunkt9 und beantragten Bundesmittel für die Spieleentwicklung. Dann kam Corona und da sie auf die Bewilligung ihres Förderantrags warten mussten und der Bedarf da war, entwickelten sie eine Lösung für das Problem der Kontaktdatenerfassung, das mit der Pandemie aufgekommen war. Mit der Zeit wurde daraus ein eigenständiges Produkt unter dem Namen imnu. Wie die Spielentwicklung weiterging, welche Hürden bei der imnu-App zu überwinden waren und warum Networking für Christopher auch passiv funktioniert, hörst Du in dieser Podcastfolge.

Christopher, Lorenz und René lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule Trier kennen, arbeiteten gemeinsam an Projekten, wurden Freunde und beschlossen schließlich, gemeinsam eine Firma zu gründen, um ihren Traum vom eigenen Computerspiel zu verwirklichen. Unterstützung und Rückhalt für dieses Projekt fanden sie im regionalen Netzwerk der Spielebranche gamesAHEAD und dem angeschlossenen Hub Hubertta.

Sie gründeten die Unterpunkt9 UG (haftungsbeschränkt) und beantragten Fördermittel für die Entwicklung ihres Spiels. Eine Bedingung des Antrags war jedoch, dass sie erst nach der Bewilligung mit der Arbeit an dem Projekt beginnen durften. So befanden sich die drei Gründer Anfang 2020 in einer Warteposition. Dann kam der März und stellte mit der Corona-Pandemie unsere Welt auf den Kopf.

Die Gründer reagieren schnell und aus einem Computerspiel wird eine App zur Kontaktdatenerfassung

Die Situation in Hubertta machte es notwendig, ein ausgeklügeltes Programm zu entwickeln, um die vielen Kontakte der kommenden und gehenden Coworker:innen im Hub ordentlich zu dokumentieren. Christopher und seine beiden Mitbegründer, noch immer in Warteposition, nahmen sich dieses Themas an und entwickelten kurzfristig imnu. Zu diesem Zeitpunkt ein Nebenprojekt für sie, während sie auf die Bewilligung ihres Förderantrags warteten.

Doch die Pandemie mit all ihren Begleiterscheinungen entwickelte sich anders als erwartet und die drei Gründer sahen es zunehmend als ihre Aufgabe, imnu für die Region und vor allem für die Menschen in der Region erfolgreich zu machen. Wie sich der Weg bis heute entwickelt hat, welche Hürden zu überwinden und welche Entscheidungen zu treffen waren, welche Bedeutung Netzwerke haben und was Christopher Gründern in der Region Eifel, Mosel und Saar empfiehlt, hörst Du in dieser Podcast-Folge.

Alle Themen des Podcasts mit dem unterpunkt9 Gründer Christopher Manske im Überblick:

  • Am Anfang entstand unterpunkt9 (ab 00:02:33)
  • Das Team testet sich als Gründerteam (ab 00:06:27)
  • Gründen für die Förderung (ab 00:07:59)
  • Das Warten auf die Förderung brachte die Wende (ab 00:14:09)
  • Die neue Idee wird in der Praxis getestet (ab 00:18:10)
  • Die persönliche Motivation und eine Entscheidung (ab 00:22:56)
  • Über Preise und Mitbewerber (ab 00:25:53)
  • Ehrliche Zukunftspläne mit imnu (ab 00:28:40)
  • Der zweite Lockdown fordert wieder eine Entscheidung (ab 00:34:16)
  • Das Pordukt wird fortlaufend weiterentwickelt (ab 00:37:41)
  • Der Start war nicht immer leicht (ab 00:45:59)
  • Netzwerke sind eine wichtige Grundlage (ab 00:48:01)
  • Über Erfahrungen austauschen ist ein Muss (ab 00:50:11)
  • Die Frage, warum man in Trier gründet (ab 00:52:32)
  • Wir haben die Grundlage für eine lebendige Gründerszene (ab 00:56:54)
  • Netzwerken kann ganz einfach sein (ab 01:04:50)
  • Bereitet euch gut auf die Gründung vor (ab 01:09:59)
  • Gründermotivation kann ein Erfolgsschlüssel sein (ab 01:12:26)

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