Café Razen und Café Elisabeth: Elisabeth Ambrosius über das Konditorhandwerk, Betriebsübernahmen und eigene Ideen

Café Razen und Café Elisabeth: Elisabeth Ambrosius über das Konditorhandwerk, Betriebsübernahmen und eigene Ideen

Im Flieten, Viez & Ideen Podcast stellen wir jeden Montag eine Existenzgründung aus der Eifel, dem Hunsrück, von der Mosel oder der Saar vor. Dabei versuchen wir, Einblicke in möglichst viele unterschiedliche Gründungsmodelle zu geben. Dieses Mal hatte Christoph Bredemeyer die Gelegenheit, mit der Inhaberin des Café Razen und Gründerin des Café Elisabeth, Elisabeth Ambrosius, zu sprechen. Die Geschichte hinter ihrem Startup kannst Du in dieser Podcastfolge hören und die Zusammenfassung in diesem Beitrag lesen.

/Ursprünglich sollte Elisabeth Ambrosius zusammen mit ihrer Schwester den elterlichen Betrieb übernehmen. Was sie nach Abschluss ihrer Ausbildung und erfolgreicher Meisterprüfung auch vorübergehend tat. Doch irgendwann wollte sie etwas Eigenes schaffen und übernahm nach einiger Überlegung ihren ehemaligen Ausbildungsbetrieb, das Café Razen in Trier. Ein Unterfangen, das sie vor ganz besondere Herausforderungen stellte, wie sie im Podcast berichtet. Vor allem die Kunden mussten sich erst noch an die neue Chefin gewöhnen.

Mit viel Mut und Engagement hat die Jungunternehmerin das Usprüngliche der bekannten Trierer Konditorei bewahrt und gekonnt mit dem Charme der Moderne verbunden. Vor allem jungen Menschen möchte sie das Konditorenhandwerk näher bringen und konnte mit einem angepassten Konzept schließlich auch die Stammgäste des Café Razen für sich gewinnen. Dennoch würde sie, nach eigener Aussage, kein zweites Mal ein bestehendes Geschäft übernehmen. Die damit verbundenen Herausforderungen seien einfach zu groß.

Wenige Tage vor dem ersten Lockdown eröffnet Elisabeth Ambrosius das Café Elisabeth am Trierer Hauptmarkt

Trotz der besonderen Verbundenheit mit dem Café Razen plante Elisabeth Ambrosius, einen weiteren Laden zu eröffnen, in dem sie mehr das Produkt in den Mittelpunkt rücken wollte. So entstand die Idee zum Café Elisabeth, für das sie Räumlichkeiten direkt am Trierer Hauptmarkt anmietete. Nachdem die Renovierungen abgeschlossen waren, wurde das kleine Café im Herzen der Trierer Altstadt mit einigen wenigen Gästen am 13. März 2020 eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt war schon absehbar, dass es wohl bis auf Weiteres der einzige Öffnungstag des Cafés bleiben würde.

Die Pandemie ist noch nicht ganz vorbei, aber inzwischen haben sowohl das Café Razen als auch das Café Elisabeth unter Auflagen wieder geöffnet. Wie es genau weitergeht, weiß die Gründerin aus Trier allerdings noch nicht. Sie hofft und kämpft, denn sie hat einige Zukunftspläne für ihrer Unternehmungen.

Elisabeths ganze Geschichte und viele wertvolle Tipps der Gründerin für Gründer:innen in der Eifel, im Hunsrück, an der Mosel und der Saar hörst Du in dieser Folge des Flieten, Viez & Ideen Podcasts.

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